Papas schwarze Löcher

Lilli, versteht die Welt nicht mehr – oder genauer gesagt: ihren Vater. Der hat mit ihr früher so viele tolle Dinge unternommen. Zum Beispiel haben sie sich abends den Sternenhimmel angeschaut und mit dem Fernglas nach schwarzen Löchern gesucht. Aber mit einem Mal ist Papa irgendwie ganz anders: müde, schlecht gelaunt, aufbrausend. Die Frage ist nur: Warum? Hat sie womöglich etwas falschgemacht?

Die Mitternachtsbibliothek

Nora Seed, eine junge Frau, die ihr Leben als eines voller ungenutzter Möglichkeiten betrachtet: ein Leben voller „Beinahes“. Beinahe wäre sie als berühmter Rockstar um die Welt getourt; beinahe als Schwimmerin bei den Olympischen Spielen angetreten. Beinahe wäre sie Gletscherforscherin geworden und beinahe glücklich verheiratet. Stattdessen führt sie ein einsames Leben ohne Freunde oder große Zukunftsaussichten.

Mamas Monster

Rike ist fünf Jahre alt, als ihre Mama sich plötzlich seltsam verhält: Sie weckt sie morgens nicht mehr, spielt und kuschelt auch nicht mit ihr. Stattdessen liegt sie die meiste Zeit traurig auf dem Sofa. Rike fragt sich, ob das an ihr liegt: Hat sie etwas falsch gemacht? Ist Mama womöglich böse auf sie?

Das Grab ist bei Gott keine Sackgasse

Suizid und christlicher Glaube Von Kerstin Körte Jahrhundertelang hatte die Kirche eine sehr rücksichtslose Haltung zum Thema Suizid. Menschen, die den Freitod als einzig noch verbleibenden Ausweg sahen, wurden moralisch verdammt. Aber worin liegt die frühere Ablehnung des Christentums gegenüber dem Suizid begründet? Der Beginn der Verurteilung lässt sich auf das 4. Jahrhundert zurückverfolgen. Die

„Er war ein ganz anderer Mensch“

Ein Gastbeitrag von Anna über den Suizid ihres Mannes: Mein Mann ist gestorben, als ich gemeinsam mit meiner Tochter, meiner Tante und meinem Onkel im Urlaub auf Kreta war. Meine Tochter war damals zweieinhalb Jahre alt. Es war der 18.09.2006. Eigentlich wollten mein Mann und ich zusammen nach Kreta fliegen, um unserer Beziehung noch eine