Das Leben geht weiter – aber anders!

Anfang Dezember hatte ich davon erzählt, dass wir unseren Kater ganz überraschend einschläfern lassen mussten. Das war ein ziemlicher Schock! An dem Tag, aber auch an denen drauf habe ich geheult wie selten zuvor. Dabei war Larry doch „nur“ ein Haustier! Oder? Das zumindest flüstert mir eine Stimme in meinem Kopf zu. Die, die auch

Trauer ist … wenn man den Käse zurück in den Kühlschrank legt.

Trauer ist … wenn man den Käse zurück in den Kühlschrank legt. Weil die Scheiben zusammenkleben und beim Versuch, sie zu trennen, auseinanderbröckeln. Weil man dann ohne groß nachzudenken seinen Kater ruft, weil der Käse so liebt. Dann fließen die Tränen. Weil der Kater nicht mehr da ist …

Bis dass der Tod euch scheidet. Oder auch nicht.

Über fünf Jahre ist Markus jetzt tot und so langsam weiß ich nicht mehr, was ich darüber noch schreiben soll. Ja, es gibt noch Einiges zu erzählen. Aber ist das noch relevant? Wen interessiert das noch? Mich? Euch? Mein Leben ist ein ganz Anderes geworden seit Markus´ Suizid. Nicht nur durch die Art des Todes

Mit Gefühl

Die letzte Zeit habe ich mich rar gemacht. In den sozialen Netzwerken, aber auch grundsätzlich. Ich brauche Ruhe. Denn ich fühle mit. Ich fühle viel, denn ich bin hochsensibel. Das weiß ich, seit ich ein Teenager war, und es war für mich oft eine Plage. Heute betrachte ich es eher als Begabung, aber eine Herausforderung

Pausetaste Pandemie

Es ist schon fast eine Tradition. Jedes Jahr eine Panikattacke. Zumindest seit Markus´ Suizid vor fünf Jahren. Dabei hatte ich dieses Jahr gedacht, es geht ohne. Die Welle würde an mir vorbei, der Kelch an mir vorüber gehen. An anderer Stelle habe ich schon über Trauerwellen geschrieben. Sie überfallen einen oft wie aus dem Nichts.