„Kinder sind nur so traurig, wie sie traurig sein können“ – Trauer-Talk mit Mechthild Schroeter-Rupieper

Man könnte sagen, sie hat – zumindest im westdeutschen Raum – die Arbeit mit trauernden Familien “erfunden”. Jedenfalls ist Mechthild Schroeter-Rupieper eine der Pionierinnen, wenn es darum geht, Kinder in ihrer Trauer zu verstehen und diese ihrem Umfeld zu erklären. Ihre Bücher sind Standartwerke und sie ist die Gründerin der LAVIA-Trauerbegleitung, einem Angebot für trauernde Familien im Ruhrgebiet.
Wir haben mit ihr darüber gesprochen, in wieweit Kinder anders trauern, was hilft und was nicht, und was im Bezug auf Suizid dringend anders werden muss: … WEITERLESEN

Blattwenden fragt: Béa Beste von „Tollabea“

Das Leben macht ihr einfach Spaß: Béa (Jahrgang 1968) betreibt den bunten Familienblog Tollabea.de und schreibt Bücher zum Thema Co-Learning. Denn Lernen macht ihr Freude, aber ihre Liste ist noch viel länger: „Sprachen, Kochen, gut essen, Malen, Zeichnen, Schreiben, mit Menschen interagieren, schöne Beziehungen, spannende Gespräche, mit Kindern spielen, Reisen, Sport, Tanzen, Sex, das Meer, die Berge, Blumen, der Geruch von Kaffee, der Geschmack von Kaffee, ne frisch gemähte Wiese, Ausschlafen, Sonnenuntergänge, spannende Stadttouren, volle Cafés… (ist ja gut, ich höre schon auf.)“
Wenn Béa eben eines gut kann, dann gute Laune. Warum wir sie zum Thema Trauer befragt haben? Weil auch sie Suizidhinterbliebene ist. … WEITERLESEN

Die Weiblichkeit Gottes

Sie sind klein. Wir können sie nicht sehen. Und trotzdem bestimmen sie unser Leben. Hormone. Über die Hälfte der Bevölkerung der Erde ist weiblich. Dennoch scheint es, dass man über die Tiefsee mehr weiß als über die Abläufe im weiblichen Körper. Immerhin wissen wir, wie der Zyklus einer Frau funktioniert – zumindest, wenn es rund läuft. Über die Wechselwirkungen mit anderen Hormonen wissen wir längst nicht alles. … WEITERLESEN

„Das Rennen rettete mich“

Ich erinnere mich immer noch haargenau an den Moment, in dem ich meinen Vater zum letzten Mal gesehen hatte. Es war der Tag nach meinem 24. Geburtstag (meine Lieblingszahl). Er war an meinem Geburtstag mit seiner Frau zusammen zu einem Wettbewerb gekommen, an welchem ich mit meiner Musikgruppe teilgenommen hatte.
Tags darauf brachte er mir frühmorgens die Sonntagszeitung nach Hause. Ich bemerkte, dass er sehr müde aussah, und fragte ihn, was er noch vorhabe an diesem schönen Frühlingssonntag … … WEITERLESEN

Der Mauersegler

Ein Typ mit dem schrägen, aber bedeutungsvollen Namen Prometheus, begibt sich auf seine eigene Trauerreise. Nach und nach erfahren die Leser in Rückblicken, warum der Tod seines besten Freundes Jakob ihn so heftig aus der Bahn wirft. … WEITERLESEN