Das Leben geht weiter – aber anders!

Anfang Dezember hatte ich davon erzählt, dass wir unseren Kater ganz überraschend einschläfern lassen mussten. Das war ein ziemlicher Schock! An dem Tag, aber auch an denen drauf habe ich geheult wie selten zuvor. Dabei war Larry doch „nur“ ein Haustier! Oder? Das zumindest flüstert mir eine Stimme in meinem Kopf zu. Die, die auch

Trauer ist … wenn man den Käse zurück in den Kühlschrank legt.

Trauer ist … wenn man den Käse zurück in den Kühlschrank legt. Weil die Scheiben zusammenkleben und beim Versuch, sie zu trennen, auseinanderbröckeln. Weil man dann ohne groß nachzudenken seinen Kater ruft, weil der Käse so liebt. Dann fließen die Tränen. Weil der Kater nicht mehr da ist …

Sag mal-Fragen, Teil 3: Ich und die anderen

Sag mal … muss ich jedem erzählen, dass es Suizid war?
Nein, musst du nicht. Was aber nicht bedeutet, dass man es niemandem erzählen und daraus eine Art wohlgehütetes Geheimnis machen sollte. Stattdessen ist es sinnvoll, sich zu überlegen, wem man es sagen will. Und wann. Und wie detailliert. Es gibt nichts, wofür du dich schämen müsstest. Vielmehr geht es darum, dass du dich sicher fühlst.

Ich lebe mit deiner Trauer

Ein Buch für (Suizid-)Hinterbliebene, das ihnen helfen will, ihren Trauerweg besser zu verstehen, um ihn dann aktiv gestalten zu können. Das Buch setzt bei den ersten Stunden nach dem Tod einer nahestehenden Person ein und deckt die gesamte Trauerzeit, die auch Jahre nach dem Todesfall noch anhalten kann, mit ab.

Mit Gefühl

Die letzte Zeit habe ich mich rar gemacht. In den sozialen Netzwerken, aber auch grundsätzlich. Ich brauche Ruhe. Denn ich fühle mit. Ich fühle viel, denn ich bin hochsensibel. Das weiß ich, seit ich ein Teenager war, und es war für mich oft eine Plage. Heute betrachte ich es eher als Begabung, aber eine Herausforderung