Trauer ist … wenn man den Käse zurück in den Kühlschrank legt.

Trauer ist … wenn man den Käse zurück in den Kühlschrank legt. Weil die Scheiben zusammenkleben und beim Versuch, sie zu trennen, auseinanderbröckeln. Weil man dann ohne groß nachzudenken seinen Kater ruft, weil der Käse so liebt. Dann fließen die Tränen. Weil der Kater nicht mehr da ist …

Das Grab ist bei Gott keine Sackgasse

Suizid und christlicher Glaube Von Kerstin Körte Jahrhundertelang hatte die Kirche eine sehr rücksichtslose Haltung zum Thema Suizid. Menschen, die den Freitod als einzig noch verbleibenden Ausweg sahen, wurden moralisch verdammt. Aber worin liegt die frühere Ablehnung des Christentums gegenüber dem Suizid begründet? Der Beginn der Verurteilung lässt sich auf das 4. Jahrhundert zurückverfolgen. Die

„Für ihn war immer nur alles schwarz oder weiß“

Ein Gastbeitrag von Christa über den Suizid ihres Sohnes Sascha: Unser Sohn war ein fröhliches Kind, aber auch sehr sensibel. Damals kannten wir das Wort und die Persönlichkeitsstruktur „hochsensibel“ leider noch nicht. Er hatte vor allem Neuen Angst, brauchte ewig, um Kontakt aufzubauen, war am liebsten nur mit Papa Fußball spielen und wollte selbst als Teenager

Für Markus. Ein Nachruf.

Zu seinem 50. Geburtstag von seinen Freunden Heute wäre Markus 50 Jahre alt geworden. Sein Suizid vor vier Jahren hat nicht nur mein Leben verändert und letztendlich dazu geführt, dieses Projekt zu starten. Markus Leben und Sterben hat auch das seiner Freunde verändert. Auch sie sind Suizid-Hinterbliebene geworden. Zu seinem Geburtstag kommen einige von ihnen

„Er war ein ganz anderer Mensch“

Ein Gastbeitrag von Anna über den Suizid ihres Mannes: Mein Mann ist gestorben, als ich gemeinsam mit meiner Tochter, meiner Tante und meinem Onkel im Urlaub auf Kreta war. Meine Tochter war damals zweieinhalb Jahre alt. Es war der 18.09.2006. Eigentlich wollten mein Mann und ich zusammen nach Kreta fliegen, um unserer Beziehung noch eine