Don´t ever give up,
Ihr Hoffnungsvollen,

so nenne ich euch jetzt einfach, denn wer sich für den Newsletter von Greenwoman eingetragen hat, möchte – so vermute ich – hauptsächlich wissen, wie unser Leben nach Markus´ Suizid weitergeht. Und das beinhaltet Hoffnung. Hoffe ich doch.

Gehofft hatte ich auch, diesen Newsletter schon viel eher schreiben zu können. Aber wer den Blog und die Facebookseite mit verfolgt, weiß vielleicht, dass sich alles hinzieht wie gut durchgekautes Kaugummi: Unser Leben bleibt auch zwei Jahre nach Markus´ Tod eine Ausnahmesituation. Ich muss weiterhin um die Ecke denken und viele breit gefächerte Informationen einholen, um – hoffentlich – gute Entscheidungen für mein und Lütte Lockes Leben treffen zu können. Nun gibt es zumindest einige Grundlagen, auf denen ich ein neues Leben für uns aufbauen kann, sodass ich euch auch etwas Handfestes schreiben kann:

Was passiert mit Lütte Lockes Landhuus?

Wir haben es mehrfach durchgerechnet und von mehreren Seiten betrachtet: Ob wir das Haus verkaufen oder sanieren – es entstehen dieselben Kosten und derselbe Aufwand. Auch aus dem Hintergrund, dass Lütte Locke ein Viertel des Hauses gehört. Solange sie noch nicht selbst über ihr Erbe verfügen kann, muss ich beim Verkauf oder Änderungen der Hausfinanzierung immer das Familiengericht mit einbeziehen, das für eine Bearbeitung mindestens vier Monate braucht. Eine Sanierung dagegen liegt allein in meiner Verantwortung, sodass das Familiengericht außen vor bleiben kann. Und das ist nur ein Beispiel für behördliche Angelegenheiten, die ich bei meinen Entscheidungen beachten muss.

Nach vielem Hin- und Her haben wir also beschlossen, dass wir hier wohnen bleiben und das Haus sanieren möchten. Die Energiekosten sind höher als der Finanzierungsabtrag und es regnet an mehreren Stellen hinein, sodass Handlungsbedarf besteht. Das Haus musste schon vor Markus´ Tod saniert werden; das ist kein Zustand, der direkt mit seinem Suizid zusammenhängt. Allerdings haben wir seitdem weniger Einnahmen und das Haus ist ohne die Beratungsstelle, in der wir vorher hier im Haus gearbeitet haben, viel zu groß für uns alleine.

Was haben wir also vor? Nach mehreren Planungen haben wir nun einen Entwurf unseres Architekten, der möglichst wenig Änderungen am Innenausbau beinhaltet und sich hauptsächlich auf die energetischen Maßnahmen konzentriert. Es sollen drei Wohneinheiten entstehen, damit ich die Finanzierung der Sanierung komplett über die KfW beantragen kann – die auch Tilgungszuschüsse enthält. Am Ende werden wir in einem warmen Haus mit sehr geringen Energiekosten leben, aber die allgemeinen Kosten werden dieselben bleiben wie jetzt.

Das Vorderhaus wird mein Partner Chris anmieten und für sein Gewerbe nutzen. Er verkauft Gusssteinskulpturen und wird dann auch die Produktion übernehmen. In unserem jetzigen Wohnbereich werden wir weiterhin leben. Und in unserer Scheune entsteht ein 40 Quadratmeter großes Apartment, das möglicherweise von Lichtblick Ostfriesland e.V. angemietet wird. Dazu später mehr.

Was werde ich beruflich machen?

Anfang des Jahres war ich in einer Reha und gemeinsam mit den Therapeuten sind wir zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht mehr als psychologische Beraterin arbeiten kann. Die Triggergefahr ist zu groß, wenn ich mit depressiven Ratsuchenden arbeite. Gleichzeitig habe ich aber die Trauergruppe dort moderieren können, sodass eine veränderte Form meines ursprünglichen Berufs in Betracht gezogen werden kann. Das Ziel ist aber zunächst, eine ganz neue Berufsform zu ergreifen, und seit einigen Wochen ist es amtlich: Ich bekomme eine berufsbegleitende Umschulung zur Bildhauerin von der Deutschen Rentenversicherung finanziert.

Da sie aber nur berufsbegleitend stattfindet, brauche ich trotzdem einen Job, in dem ich zeitgleich arbeiten kann. Gerne würde ich wieder als Journalistin arbeiten, um aber den Antrag für die Haussanierung bei der KfW stellen zu können, brauche ich eine feste Anstellung. Eine freiberufliche Tätigkeit reicht der Bank nicht. Und obwohl ich eine feste Witwenrente bekomme bis ich sterbe, falle ich als Witwe bei der Bank in das Raster „alt“, weil eine Witwenrente sonst fast nur ältere Menschen betrifft, sodass sie als Sicherheit nicht ausreicht. Ihr seht schon: Es ist kompliziert.   

Was werde ich also tun? Da ich ein Fan der Dreieinigkeit bin und mich als hoffnungsvolle Frau Greenwoman nenne, möchte auch ich alle meine drei Fähigkeiten auf diese Weise beruflich nutzen:

1) Blattmasken sind Skulpturen, die ein Gesicht mit Blättern darstellen. Sie zeigen die Verbindung des Menschen mit der Schöpfung oder auch die ureigene Natur des jeweiligen Menschen. Ich möchte gerne neue Blattmasken und andere Skulpturen für die Gießerei meines Partners herstellen, aber auch eigene Skulpturen entwerfen und Skulpturen für Trauernde.

2) Blattmachen ist ein alter Begriff für den Journalismus, eigentlich für das Erstellen einer Zeitung. Das Schreiben habe ich auch in den zehn Jahren als psychologische Beraterin nie ganz sein lassen und auch jetzt merke ich durch den Blog, dass mir das immer noch ein Herzensanliegen ist: Menschen informieren und berühren, damit sich ihr Leben zum Positiven ändert. Ich möchte also gerne weiter bloggen, aber auch woanders Texte und Bücher veröffentlichen.

3) Blattwenden ist ein Projekt, das ich gemeinsam mit Lichtblick e.V. umsetzen möchte. Auch wenn ich nicht mehr mit Einzelpersonen arbeiten kann, würde ich (Suizid)Hinterbliebenen als Gruppe gerne einen Raum geben, in dem sie aktiv ihr neues Leben gestalten können – wo sie ihr persönliches Blatt wenden können. Dazu möchte ich unser Apartment nutzen und Kreativzeiten anbieten, in denen alle meine Fähigkeiten zum Tragen kommen. Mit Schreiben, Ton, Malen, Filzen und Naturkunst soll das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen eine neue Gestalt bekommen.

Was brauchen wir?

Um diese Ziele zu erreichen, muss ich wieder um die Ecke denken. Und komme in ein Dilemma ähnlich wie die Frage: Wer war zuerst da: Das Huhn oder das Ei?
Damit ich das Haus renovieren kann und Blattwenden und Blattmasken Realität werden, brauche ich eine feste Stelle. Der Verein Lichtblick e.V., mit dem wir als Beratungsstelle Kleiner Leuchtturm auch in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben, wäre bereit, mich einzustellen. Sollte ich einen festen Spenderstamm haben, sodass ich die nächsten drei Jahre während meiner Ausbildung abgesichert bin, wäre die Deutsche Rentenversicherung eventuell bereit, eine Anstellung mit einem monatlichen Zuschuss zu fördern.

Allerdings würde das Projekt Blattwenden erst beginnen, wenn die Sanierung abgeschlossen ist. Und das würde mindestens ein Jahr dauern. Das einzige, was bereits besteht, ist Blattmachen: Mein Blog und einige andere Texte, die ich zu den Themen Trauer, Suizid, Psychologie und christlicher Glaube veröffentlicht habe. Man würde also zu Beginn meiner Ausbildung zunächst das unterstützen, was es schon gibt: Greenwoman und Lütte Lockes Landhuus. Und erst später das Projekt Blattwenden.

Was brauchen wir konkret? Damit der Verein das Projekt beschließen kann, brauche ich zumindest eine kleine Sicherheit. Und damit kommt ihr ins Spiel. Ich bin ganz ehrlich: Ich habe lange mit mir gerungen. Denn eigentlich wollte ich nie wieder auf Spendenbasis arbeiten. Auch wenn das knapp zehn Jahre lang bei unserer Beratungsstelle Kleiner Leuchtturm gut geklappt hat. Das Ende der Beratungsstelle ist bei mir eng verknüpft mit Markus´ Tod und ziemlich schmerzhaft – aber genau darum geht es ja: Sich dem Schmerz zu stellen, aus dem Schatten des Todes herauszutreten und mit den Resten, die noch da sind, etwas Neues aufzubauen. Und das möchte ich jetzt zumindest versuchen.

Deshalb hoffe ich, dass ihr es mir nicht übel nehmt oder peinlich berührt seid, wenn ich euch offen frage, ob ihr bereit wäret, diesen neuen Weg aktiv mit mir zu gehen und mich dabei zu unterstützen. Ich brauche ganz konkret für den Anfang 600,- Euro monatlich, damit der Verein mich anstellen kann. 900,- Euro wären noch besser, weil ein höheres Gehalt die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Deutsche Rentenversicherung die Sozialleistungen übernimmt. Am liebsten wären mir 30 Leute, die bereit sind, mich in den nächsten drei Jahren mit 30,- Euro im Monat zu fördern. Womit wir wieder bei der Dreieinigkeit wären. Aber auch kleinere oder größere Beträge sind willkommen.

Was beinhaltet Blattwenden?

Blattwenden soll ein Angebot des Lichtblick Ostfriesland e.V. für Trauernde und (Suizid)Hinterbliebene sein und folgende Bestandteile haben:

1) Informieren und Aufklären: Blog, Artikel, Social Media. Dieser Teil besteht bereits durch www.green-woman.de und www.facebook.de/LuetteLockesLandhuus und weitere Publikationen in anderen Medien.
Der Arbeitsaufwand liegt bei 8-10 Stunden wöchentlich und hat einen Spendenwert von 600,- Euro monatlich.

2) Kreativzeiten für Betroffene: Einmal in der Woche im Wechsel mit verschiedenen Techniken und Trauerinhalten. Nach einem halben Jahr startet eine neue Gruppe. Zusätzlich soll es zwei Mal im Jahr Kompaktwochen für Menschen außerhalb Ostfrieslands geben, die hier in der Region Urlaub machen.
Der Arbeitsaufwand liegt bei 8-10 Stunden wöchentlich und hat einen Spendenwert von 600,- Euro monatlich. Hinzu kommt eine Warmmiete von 300,- Euro monatlich.

Zur Kalkulation der Spendenziele haben wir einen Stundenlohn von 17,04 Euro genutzt, der sich am unteren Rand des Durchschnittslohns eines Sozialarbeiters, Beraters oder Redakteurs orientiert. Die Materialkosten werden von den Teilnehmern finanziert. Das Angebot ist grundsätzlich kostenlos, aber wir erbitten von den Teilnehmern eine freiwillige Spende in der Höhe ihrer Wahl, die wir zur Ausstattung und Erhalt der Räumlichkeiten sowie für Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen möchten.
Sollten wir noch mehr Unterstützung bekommen, könnten Mitarbeiter von Lichtblick e.V. hier vor Ort Einzelbegleitung anbieten. Dazu gehören Lütte Lockes Patentante, die ebenfalls psychologische Beraterin und Coach ist, und ein Pastor im Ruhestand, der auch Trauerbegleiter ist. Wir überlegen außerdem, die Kreativzeiten dann auch anderen Zielgruppen zu ermöglichen.   

Was würdest du unterstützen?

>> Auch wenn es Kleiner Leuchtturm nicht mehr gibt – du würdest mit einer Spende dazu beitragen, dass dies wieder ein Ort wird, an dem sich das Leben von Menschen positiv verändert. Und selbstverständlich wird das Apartment barrierefrei gestaltet.

>> Indirekt hilfst du auch dabei, dass Lütte Locke ihr Zuhause behalten kann. Und wir als Familie hier wohnen bleiben können.

>> Du hilfst anderen (Suizid)Hinterbliebenen. Wenn ich mir keinen anderen Job suchen muss, kann ich meine Zeit weiter in den Blog, Social Media und andere Publikationen investieren, um ein Sprachrohr für schwere und unbequeme Themen zu sein; um anderen eine Stimme zu geben.

>> Und in ein, zwei Jahren könnte ich Trauernden mit Kreativbegleitung auf ihrem Weg in ein neues Leben helfen.      

Lichtblick Ostfriesland e.V. arbeitet übrigens auf Grundlage des christlichen Menschenbilds und setzt sich schon seit Jahren für Projekte in der Region ein, die Menschen in besonderen Situationen begleiten. Spenden an den Verein sind steuerlich absetzbar.

Was spricht dagegen?

Damit ein neues Projekt auch auf soliden Füßen steht, ist es mir wichtig, auch kritische Fragen zu stellen. Daran möchte ich euch Anteil haben lassen, denn vielleicht stellt ihr sie euch auch:

„Gibt es überhaupt genug Klienten?“
Leider ja. Suizid gehört zu den häufigsten Todesursachen und ist gleichzeitig immer noch ein Tabuthema. Es gibt also sehr viele Angehörige, die einen geliebten Menschen auf diese Weise verloren haben. In Ostfriesland gibt es zwar allgemeine Trauergruppen, aber kein spezialisiertes Angebot und auch kein Kreativangebot. Vor allem nicht hier im ländlichen Raum.


„Warum auf Spendenbasis?“
Weil ich von Witwen und Waisen kein Geld verlangen kann und es auch nicht möchte. Witwe zu werden bedeutet heute wie in biblischen Zeiten in Armut zu verfallen. Hätte ich keinen Freundeskreis, der mich (zum Teil bis heute) auffängt, hätte ich das Haus schon längst verkaufen müssen. Gerade deshalb möchte ich Menschen, die dasselbe erleben, eine Teilnahme an den Kreativzeiten nicht noch dadurch erschweren, dass sie es sich nicht leisten können. Die Hemmschwelle ist wegen der Tabuisierung schon groß genug.


„Warum unbedingt in diesem Haus?“
Weil es Lütte Lockes Heimat ist und ich ihr nicht noch mehr Verluste zumuten möchte. Außerdem bietet dieses Haus Potenzial: für meinen Partner, um sein Kunstgewerbe weiter auszubauen, für mich, um mit Blattwenden einen neuen Weg einzuschlagen und gleichzeitig meinen Wurzeln treu zu bleiben.


„Schaffst du das überhaupt?“
Ich weiß es nicht. Da bin ich ganz ehrlich. Der Trauerprozess geht weiter, aber mittlerweile bin ich nicht mehr krankgeschrieben und stabil. Teil 1, das Blattmachen, gibt es ja immerhin schon. Zurzeit würde ich es mir noch nicht zutrauen, wieder mit Menschen zu arbeiten, weil mein eigenes Leben noch nicht auf festem Grund steht. Doch wenn es mit dem Haus und meinem Beruf endlich Klarheit gibt, habe ich genug Sicherheit, um auch die Kreativzeiten starten zu können. Wenn ich daran denke, freue ich mich sogar richtig darauf.

Wie geht es jetzt weiter?

Mit diesem Newsletter stelle ich die Weichen. Sollte ich es schaffen, das erste Spendenziel von 600,- Euro zu erreichen oder 30 Menschen zu finden, die uns mit 30,- Euro im Monat unterstützen möchten, geht der Verein im November mit dem Projekt in die Startlöcher. Sollte das nicht klappen, werde ich mir etwas anderes überlegen. Darin habe ich Übung.

Mir ist klar, dass dieser Weg ungewöhnlich ist. Und ein wenig verrückt. Aber besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Um diesen Newsletter zu schreiben, habe ich auch deshalb länger gebraucht, weil ich mit dieser Entscheidung gerungen habe. Ich war – allein als Ehefrau eines Rollstuhlfahrers – viele Jahre auf Hilfe angewiesen. Nach seinem Suizid noch viel mehr. Und jetzt bitte ich schon wieder um Hilfe.

Ich wünschte, ich müsste das nicht tun. Aber ich muss. Weil ich mir in den Arsch beiße, wenn ich es nicht versuche. Denn dieses Haus ist nicht nur Lütte Lockes Heimat, dieses Haus als kreativer Ort für Menschen in Notsituationen war und ist mein Lebenstraum. Und den kann ich nicht aufgeben, ohne alle Lösungswege ausprobiert zu haben. Auch wenn das bedeutet, dass ich wieder um Hilfe bitten muss.

Doch um Hilfe zu bitten macht auch demütig. Es macht einem bewusst, dass niemand eine Insel ist. Dass das Leben schlussendlich nur gelingt, wenn man gemeinsam etwas bewegt. Und wenn ich an meine vergangenen, nicht weniger verrückten, Projekte Kleiner Leuchtturm (www.kleiner-leuchtturm.de) und EDENerdig (www.edenerdig.de) zurückdenke, stelle ich zwei wichtige Dinge fest: Sie haben besonders deshalb Freude gemacht, weil viele unterschiedliche Menschen daran beteiligt waren wie bei einer weit verstreuten Großfamilie. Und: Sie haben funktioniert.
Die Frage ist jetzt: Klappt das auch ein drittes Mal?


Was du tun kannst?

Spenden: Du kannst einer von Lütte Lockes Lichtblicken werden und uns mit 30,- Euro im Monat oder einem Betrag deiner Wahl unterstützen. Wenn du dir das vorstellen kannst, schreibe mir bitte kurz eine E-Mail. Die Kontaktdaten findest du unten. Sollte ich bis Ende Oktober genug Unterstützer zusammen bekommen, entscheidet der Verein über den Start des Projekts. Ich werde dich dann zeitnah darüber informieren, wie es weitergeht.

Teilen: Wenn dir beim Lesen dieses Newsletters Menschen einfallen, von denen du glaubst, dass sie bereit wären, so ein verrücktes Projekt zu unterstützen, schicke ihn gerne an sie weiter.

Beten: Wenn du es kannst, wäre es toll, wenn du für uns betest. Ganz konkret für 30 Menschen, die uns mit 30,- Euro monatlich unterstützen. Oder privat für uns als Familie und unser Zuhause. Oder allgemein für das Projekt Blattwenden.

Einzelspenden: Die ersten drei Punkte sind am wichtigsten, aber natürlich helfen uns auch weiterhin einzelne private Zuwendungen. Ich lege jeden Euro, den ich sparen kann, auf unserem Sparbuch für die Sanierung beiseite.

Geschenke: Wer mir etwas für meine Ausbildung oder erste Arbeitsmaterialien für Blattwenden schenken möchte, findet etwas Geeignetes auf meiner Wunschliste. 

Was braucht Lütte Locke?

Mit Kleidung sind wir weiterhin gut ausgerüstet. Wer aber gut (!) erhaltene Kleidung seiner Kinder nicht wegwerfen möchte, kann uns ab Größe 134 gerne etwas zukommen lassen. Wir geben zu klein gewordene Kleidung immer an ein anderes Mädchen weiter, das ebenfalls Halbwaise ist, und sie geben es an eine Familie weiter, dessen Elternteile chronisch krank sind. So entsteht eine Art Inklusions-Waisen-Kleiderkreisel. ;)  

Natürlich hat auch Lütte Locke Wünsche. Doch darum kümmern sich meistens die Großeltern oder Paten. Ihr braucht uns also keine Geschenke oder Süßigkeiten zu schicken. Was Lütte Locke vor allem braucht, ist eine Mutter, die Zeit für sie hat, anstatt sich Sorgen um die Zukunft zu machen. Ich bin ein Phönix, ich sammele meinen persönlichen Aschehaufen immer wieder zusammen und fliege aufs Neue los. Doch es wäre schön, weniger oft ein Aschehaufen sein zu müssen.
Wie immer das hier also ausgeht: Bitte betet mit uns, dass diese unsichere Situation bald ein Ende hat und wir wissen, wie es weitergeht. Danke euch.

Es tut mir Leid, dass dieser Newsletter so lang geworden ist. Ich hoffe, dass ich euch auf diese Weise komplizierte Sachverhalte trotzdem so erklären konnte, dass ihr sie versteht. Wenn ihr Fragen dazu habt, lest den Newsletter bitte noch mal. Es kann sein, dass man bei so vielen Informationen etwas überliest. Ansonsten fragt mich persönlich. Ich werde versuchen zeitnah zu antworten, aber habt bitte etwas Geduld – da mein Leben immer noch Kopf steht, kann ich manchmal nur von Tag zu Tag planen.
Danke an alle, die unseren Weg bisher begleitet haben. Auch wenn ich nicht immer reagiere(n kann), freue ich mich riesig über eure Worte, Zeilen, Post, Überraschungen und finanziellen Unterstützungen. Ohne euch hätten wir es nicht bis hierhin geschafft. Und das ist keine Floskel.

Danke für euer Interesse und für euer Mitfühlen. Seid gesegnet.

Es grüßt euch von Herzen, und immer mit Hoffnung,

Eure Greenwoman, Nicole
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Nicole Schenderlein
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