Papas schwarze Löcher

Hannah-Marie Heine, BALANCE buch + medien verlag</

Worum geht’s?

Lilli, versteht die Welt nicht mehr – oder genauer gesagt: ihren Vater. Der hat mit ihr früher so viele tolle Dinge unternommen. Zum Beispiel haben sie sich abends den Sternenhimmel angeschaut und mit dem Fernglas nach schwarzen Löchern gesucht. Aber mit einem Mal ist Papa irgendwie ganz anders: müde, schlecht gelaunt, aufbrausend. Die Frage ist nur: Warum? Hat sie womöglich etwas falschgemacht?

Wer steckt dahinter?

Hannah-Marie Heine. Sie ist Heilpädagogin, arbeitet in einer Frühförderstelle und befindet momentan sich in der Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin.

Warum weiterblättern?

Weil es gerade jüngeren Kindern hilft, besser zu verstehen, wie Depressionen einen Menschen verändern. Denn richtig geraten: Lillis Vater ist depressiv.

Das Bilderbuch bietet einen niederschwelligen Einstieg, um über diese Erkrankung ins Gespräch zu kommen. Im Laufe der Geschichte bekommt Lilli irgendwann Bauchweh. Ihr geht es nicht gut.

Erst ein Gespräch mit ihren Eltern bringt Besserung. Die erklären Lilli anhand von Dingen, mit denen sie sich gut auskennt, was Depressionen sind. Das hilft ihr, die Veränderungen an Papa richtig einzuordnen. Das Buch zeigt, wie entlastend solch eine Gespräche sein können.

Nicole Sturm

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